Kleinst-Schuster-Museum

Kleines Schuster-Museum in Mauthausen

Schuherzeugung EINST und JETZT!

Das "Kleinstmuseum" wurde nach einer Idee von Ignaz-Johann Tischberger im Gedenken an den "Schuster zu Mauthausen", Herrn Josef Sixtl errichtet.

Da das Schusterhandwerk immer mehr von der Schuhindustrie verdrängt wurde, musste auch Josef Sixtl eine andere Tätigkeit aufnehmen. In der VOEST-Linz nahm er als Botengänger die neue Arbeit auf und war bis zu seiner Pensionierung in diesem Beruf tätig. In seiner alten, baufälligen Holzhütte reparierte er für Leute aus Mauthausen und Umgebung defekte Schuhe. Sein Arbeits- und Materialeinsatz war oft höher als seine Belohnung die er erhielt.

Seine soziale Einstellung wird daher mit diesem Projekt hervorgehoben und gewürdigt.

Josef Sixtl war auch als exzellenter Geigenspieler bekannt.

Der Museumserrichter möchte auch aufzeigen, dass viele unter uns lebende Menschen oft große soziale Leistungen erbringen und selten im gebührenden Ausmaß einen Dank oder eine Ehrung erhalten. Sie selber sehen ihre sozialen Leistungen als eine Selbstverständlichkeit an.

Film: Anton Schöllbauer, 4222 St. Georgen/G.

Besichtigung nach Voranmeldung:

Brigitte Sixtl: +43 7238 4358
Vormarktstraße 61
4310 Mauthausen

Besichtigung nach Voranmeldung

Eintritt frei!

Übergabe-Festschrift an Heimatverein Mauthausen

Festschrift über Entstehung-Kleinschustermuseum

Andreas Ortner,

Vorsitzender des Tourismusverband Mauthausen begrüßte die Festgäste anläßlich der Überreichung des Buches über die Entstehungsgeschichte des einzigartigen Kleinschustermuseums in Mauthausen am Montag, 16. Jänner 2012 im Schloß Pragstein Mauthausen.

Dass ein Museum nicht unbedingt fad und uninteressant sein muß beweist Ignaz-Johann Tischberger, der Gründer und Betreiber des einzigartigen "Schuhmachermeister Sixtl Kleinstmuseum" in Mauthausen.

Auf wenigen Quadratmetern informiert die Gedenkstätte in einem kleinen und feinen Blockhäuschen im Ortsteil Vormarkt in Mauthausen über das Leben, Schaffen und Wirken des Schusters zu Mauthausen, Josef Sixtl.

Vom Original-Schuhmacherwerkzeug über den seinerzeitigen Gewerbeschein der unter abenteuerlichen Bedinungen bei der Behörde aufgetrieben werden konnte zu Fotos und Videos über das Schuhmacherhandwerk, das alles und noch viel mehr präsentiert sich beim Rundgang auf kleinem Raum dem staunenden Besucher.

"Da das Schusterhandwerk immer mehr von der Schuhindustrie verdrängt wurde, musste auch Josef Sixtl eine andere Tätigkeit aufnehmen. In der VOEST-Linz nahm er als Botengänger die neue Arbeit auf und war bis zu seiner Pensionierung in diesem Beruf tätig. In seiner alten, baufälligen Holzhütte reparierte er für Leute aus Mauthausen und Umgebung defekte Schuhe. Sein Arbeits- und Materialeinsatz war oft höher als seine Belohnung die er erhielt.
Seine soziale Einstellung wird daher mit diesem Projekt hervorgehoben und gewürdigt" bekräftigt Tischberger sein uneigennütziges Wirken.

Der Museumserrichter möchte auch aufzeigen, dass viele unter uns lebende Menschen oft große soziale Leistungen erbringen und selten im gebührenden Ausmaß einen Dank oder eine Ehrung erhalten. Sie selber sehen ihre sozialen Leistungen als eine Selbstverständlichkeit an.

Mehr dazu hier: Kleinstschustermuseum

Heimatmuseum informiert über Schustermuseum

Das Buch über die Entstehung des einzigartigen

Kleinschustermuseums in Mauthausen überreichte der Betreiber Ignaz-Johann Tischberger an den Obmann des Heimatvereines Mauthausen, Florian Marksteiner. Fotos: Franz Affenzeller.

Buchübergabe-Kleinstschustermuseum - 16.01.2012